Fundstücke

“Fahr hin – und Du bist mittendrin!”

Posted in Fundstücke, Köln on November 23rd, 2009 by admin – Be the first to comment

Köln scheint ein Händchen für besonders gut gemachte und kreative Imagewerbung zu haben. Nicht. Beweise? Hier:

Ah ja und wenn wir gerade bei gut gemachter gemeinter Werbung aus Köln sind: Der Köln-Bonn-Airport spielt da auch ganz weit vorne mit…

MdB: “Ich bin nicht der Gesetzgeber”

Posted in Fundstücke on Mai 11th, 2009 by Jakob – Be the first to comment

Ich klicke mich gerade auf abgeordnetenwatch.de durch die vielen Antworten von MdB Dr. Dieter Wiefelspütz und muss doch staunen wenn er hier schreibt:

“(…) ich bin auch nicht der Gesetzgeber (…)”

Lieber Dr. Wiefelspütz. Ihr Jurastudium ist zwar schon etwas her, aber Art. 77 GG sollte ihnen doch noch geläufig sein:

“Die Bundesgesetze werden vom Bundestage beschlossen. (…)”

Hm und für was steht nun das B in MdB?

Trampolinspringende Richter

Posted in Fundstücke, Uni on Februar 27th, 2009 by Jakob – 1 Comment

Ja ich weiß ich muss lernen, aber das ist mir gerade beim Durchlesen einer aktuellen Pressemitteilung des OLG Köln untergekommen und das Bild das sich einem da aufdrängt ist zu gut um nicht gebloggt zu werden ;-)

Zu diesem Zweck haben die  3  Richter  des  Zivilsenats  einen  Ortstermin  in  der  Spielhalle  durchgeführt  und  die Trampolinanlage  genau  inspiziert. Sowohl der Senatsvorsitzende  als  auch der beisitzende Richter  haben  Sprünge  auf  den  Trampolinen  ausgeführt  und  festgestellt,  dass  schon  bei leichten Sprüngen ein Gefühl erheblicher Unsicherheit beim Ungeübten entstehe. Bereits der Versuch, nach einem Sprung auf dem Gesäß zu landen, koste erhebliche Überwindung.

Aktuelles zur Finanzkrise

Posted in Fundstücke on November 23rd, 2008 by Jakob – Be the first to comment

Und sie hat doch Recht!

Posted in Fundstücke on Mai 15th, 2008 by Jakob – Be the first to comment

Die Liste hatte Recht: Giselle ist draußen!

Irre Urteile II

Posted in Fundstücke, Urteile on Mai 15th, 2008 by Jakob – Be the first to comment

Hier die zweite Folge meiner kleinen Serie. Diesmal das Amtsgericht Mönchengladbach zu fehlendem “friedlichen und harmonischen Ein- und Beischlaferlebnis” im Urlaub. (Fundstelle: NJW 1995, 884)
Leitsatz (der NJW-Redaktion)
Die Unterbringung in einem mit zwei Einzelbetten statt eines Doppelbetts ausgestatteten Ferienhotelzimmer und ein aufgrund dieses Umstands unharmonischer Intimverkehr während der Dauer des Urlaubs stellen nicht ohne weiteres einen zur Herabsetzung des Reisepreises berechtigenden Mangel dar.

Zum Sachverhalt
Der Kl. hatte bei der Bekl. für sich und seine Lebensgefährtin eine Urlaubsreise nach Menorca gebucht. Geschuldet war die Unterbringung in einem Doppelzimmer mit Doppelbett.
Der Kl. trug vor, nach der Ankunft habe er feststellen müssen, daß es in dem ihm zugewiesenen Zimmer kein Doppelbett gegeben habe, sondern zwei separate Einzelbetten, die nicht miteinander verbunden gewesen seien. Bereits in der ersten Nacht habe er feststellen müssen, daß er hierdurch in seinen Schlaf- und Beischlafgewohnheiten empfindlich beeinträchtigt worden sei. Ein “friedliches und harmonisches Einschlaf- und Beischlaferlebnis” sei während der gesamten 14tägigen Urlaubszeit nicht zustandegekommen, weil die Einzelbetten, die zudem noch auf rutschigen Fliesen gestanden hätten, bei jeder kleinsten Bewegung mittig auseinandergegangen seien. Ein harmonischer Intimverkehr sei deshalb nahezu völlig verhindert worden. Der Kl. verlangte Schadensersatz wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit in Höhe von 20 % des Reisepreises von 3078 DM. Der erhoffte Erholungswert, die Entspannung und die ersehnte Harmonie mit seiner Lebensgefährtin sei erheblich beeinträchtigt gewesen. Dies habe bei ihm und bei seiner Lebensgefährtin zu Verdrossenheit, Unzufriedenheit und auch Ärger geführt. Der Erholungswert habe darunter erheblich gelitten.
Die Bekl. bat um Klageabweisung. Sie meinte, die Klage könne nicht ernst gemeint sein.

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Wer wahrscheinlich…

Posted in Fundstücke on Mai 12th, 2008 by Jakob – 2 Comments

…das nächste Topmodel wird ist*, darüber wird zur Zeit heiß diskutiert. Im Netz ist am 12.4. eine Liste aufgetaucht, die bisher genau vorhergesagt hat, wer in der nächsten Sendung rausfliegt. Die Zahl vor den Namen bezeichnet die jeweilige Folge:

Finale Janina Delia Schmidt
Finale Jennifer Hof
Finale Christina Leibold
4 Wanda Badwal
4 Carolin Ruppert
6 Gisele Oppermann
7 Raquel Deborah Alvarez
7 Sarah Knappik
9 Anna Vanessa Hegelmaier
10 Sophia Maus
11 Bianca Schumacher
12 Gina-Lisa Lohfink
13 Katharina Yvonne Harms
14 Elena Rotter
15 Aline Tausch
15 Taina Santos Silva
17 Aisha
17 Rubina Radwanski
17 Sandra Korte

Stimmt diese Liste tatsächlich, dann müsste in der nächsten Sendung Gisele rausfliegen (was die Mitglieder dieser Facebook-Gruppe sehr freuen wird). In der übernächsten Sendung wird es dann wohl Wanda und Carolin treffen.

Dass Gisele rausfliegt rausgeflogen ist*, dafür gibt es noch einen weiteren “Beweis”: Sie wurde von der Partybilder-Plattform Szenebilder.de schon am 29. April beim Feiern in Braunschweig (ihrer Heimatstadt) erwischt (das Foto gibt’s hier). Das hätte sie wohl kaum machen können, wenn sie noch “drin” gewesen wäre. Update: Außerdem hat Giselle schon einen Tag vor ihrem Rauswurf bei einem Radiosender angerufen und halb bestätigt, dass sie schon längst draußen ist.

Im Finale sind nach dieser Liste dann noch Janina, Jennifer und Christina. Und Thomas Knüwer soll von Charlys Schwester erfahren haben, dass Christina das neue Topmodel wird. Ich bin gespannt, ob das wirklich so eintrifft. Zumindest wenn Giselle am Donnerstag rausfliegt, bin ich mir auch ziemlich sicher, dass es so kommen wird.

*die Sendung wird einige Wochen im Vorraus aufgezeichnet und so steht das Topmodel schon längst fest.

Komplette Hörspiele gratis auf last.fm

Posted in Allgemein, Fundstücke on April 14th, 2008 by Jakob – Be the first to comment

Das war mir auch neu, aber last.fm bietet neben Musik in voller Länge auch sage und schreibe 148 Hörspiele (u.a. Die 3 ???) im kostenlosen Stream an.

Satz des Tages

Posted in Fundstücke on Januar 27th, 2008 by Jakob – Be the first to comment

“Für Aktionen im Rahmen der polizeilichen Amtshilfe stehe ich ihnen in der Regel werktags von 9:30 bis 16:00 zur Verfügung. In der Zeit vom 14.12.02 bis 6.1.03 bitte ich jedoch zumindest von einer Verhaftung abzusehen, da ich mich zu dieser Zeit im Ausland und somit nicht im Hoheitsgebiet der Deutschen Bundesbank befinde.”

Das ist mein Fundstück des Tages – entdeckt im Blog der Kanzlei Hoenig – aus einem amüsanten Briefwechsel eines 300-Eros-Scheine-Käufers und der Deutschen Bundesbank [PDF].

Definition der Eisenbahn

Posted in Fundstücke, Uni on Januar 6th, 2008 by Jakob – 1 Comment

Eisenbahn ist:

“… Ein Unternehmen, gerichtet auf wiederholte Fortbewegung von Personen oder Sachen über nicht ganz unbedeutende Raumstrecken auf metallener Grundlage, welche durch ihre Konsistenz, Konstruktion und Glätte den Transport großer Gewichtmassen, beziehungsweise die Erzielung einer verhältnismäßig bedeutenden Schnelligkeit der Transportbewegung zu ermöglichen bestimmt ist, und durch diese Eigenart in Verbindung mit den außerdem zur Erzeugung der Transportbewegung benutzten Naturkräften (Dampf, Elektricität, thierischer oder menschlicher Muskelthätigkeit, bei geneigter Ebene der Bahn auch schon der eigenen Schwere der Transportgefäße und deren Ladung, u. s. w.) bei dem Betriebe des Unternehmens auf derselben eine verhältnismäßig gewaltige (je nach den Umständen nur in bezweckter Weise nützlich, oder auch Menschenleben vernichtende und die menschliche Gesundheit verletzende) Wirkung zu erzeugen fähig ist…”

Dieses Zitat aus RGSt 1, 247 (251) ist mir gerade beim Lernen begegnet. Schön, oder? Auf dieses Definitionsmonstrum gab es auch eine Antwort aus der juristischen Literatur: Die Definition des Reichsgerichts:

„.. Ein Reichsgericht ist eine Einrichtung, welche dem allgemeinen Verständnis entgegenkommen sollende, aber bisweilen durch sich nicht ganz vermeiden haben lassende, nicht ganz unbedeutende bzw. verhältnismäßig gewaltige Fehler im Satzbau der auf der schiefen Ebene des durch verschnörkelte und ineinandergeschachtelte Perioden ungenießbar gemachten Kanzleistils herabgerollten Definitionen, welche das menschliche Sprachgefühl verletzende Wirkungen zu erzeugen fähig ist, liefert. …“